Der Freeware-Browser Torpark entstand aus dem Portable-Firefox-Projekt. Der Anwender surft dabei anonym per Tor-Netzwerk im Internet. Torpark kann ohne Installation nach dem Download direkt auf der Arbeitsstation gestartet werden. Im Gegensatz zu den geläufigen Browsern speichert Torpark keine Daten lokal ab und hinterlässt auch keine Registryeinträge oder sonstige lästige temporäre Spuren. Dank einem zwischengeschalteten Tor-Proxy, über welchen alle Internetverbindungen laufen, wird auch die History des Surfers nicht sichtbar. Alle Verbindungen werden anonymisiert und somit ist die Herkunft des Users für niemanden ersichtlich. Ein Nachteil dieser Methode ist jedoch, dass die Verbindung langsamer ist als beim herkömmlichen Surfen.
Das Sicherheitskonzept von Tor (The Onion Router) entwickelte übrigens ursprünglich die US-Navy. Ein Hoch auf das US-Militär!
Wem nicht ganz klar geworden ist, wie Tor funktioniert, oder wer einfach mehr über das Projekt erfahren möchte, kann gerne auf der offiziellen Website von Tor weitere Informationen nachlesen.




