Or: Never trust a politican.
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Or: Never trust a politican. EvilLyrics, so heisst ein kleines nettes Tool, das beim Hören von Musik die Texte der Songs zeigt. Beim Starten eines neuen Tracks wird eine Verbindung mit dem Internet hergestellt und verschiedene Datenbanken durchforstet, in welcher mehrere Millionen Lyrics gespeichert sind. Das Lied muss korrekt getagt (ID3) werden, damit das Programm den Song kennt. Daraufhin wird meist der passende Text ausgegeben. Es kann jedoch leider auch vorkommen, dass es keine Texte oder den falschen anzeigt. Dies aber eher in seltenen Fällen bei unbekannten Bands. Des Weiteren kann bei einigen Songs sogar ein kleines Karaoke-File heruntergeladen werden. EvilLyrics zeigt dann jeweils automatisch an, welche Textzeile soeben gesungen wird. Es springt zur richtigen Zeit von Zeile zu Zeile. Ein optimales Tool also um Superstar zu werden… Das gratis Programm ist selbstverständlich mit den gängigsten Musikplayern kompatibel wie beispielsweise Winamp, Windows Media Player, iTunes, MusicMatch, foobar2000 oder RealPlayer. Wozu nun noch das Booklet einer CD zur Hand nehmen? Es kann von jetzt an getrost in der Hülle bleiben. So ein Feature fehlt mir bisweilen auf meinem MP3 Player. Wir schreiben das Jahr 2011. Was hat sich bis dahin in Sachen Radio Frequency Identification (RFID) alles verändert? RFID ist nicht nur für die Warendisposition ein enormer Vorteil geworden. Nein, auch die Polizei nutzt die “automatische Identifikation und Ortung von Objekten”, in diesem Fall die des Menschen, meist auch ohne dessen Kenntnisse. Eine knapp einstündige Dokumentation von ARTE zeigt dies mit einer gewissen Skepsis - Stichwort “Gläserner Mensch” - wunderschön dar. Echt informativ. “Die schöne neue Welt der Überwachung” lautet der zynischen Titel (in Anlehnung an Huxleys Roman “Schöne neue Welt“) der Bachelorarbeit welche Johannes Widmer im Sommer 2006 gestaltet hat. In dieser Flash-Animation zeigt er sachlich die Möglichkeiten der Überwachung in Verbindung mit den neuen Technologien kurz und prägnant auf. Videoüberwachung, RFID, Rabattkarte, Öffentlicher Verkehr, Handy und mehr werden gekonnt thematisiert. Lautsprecher an und los! “Think before you post” - siehe untenstehende Videos - ist ein Projekt von “The National Center for Missing & Exploited Children”. Es soll Jugendliche vor allzu leichtsinnigem Posten von Inhalten, die sie normalerweise nicht publik machen würde, warnen. Denn einmal veröffentlichter Content wie Videos, Bilder, Blog- oder Foreneinträge können, auch wenn sie einmal wieder von der eigenen Website gelöscht worden sind, noch weiter im Netzt umher schwirren. Google Cache beispielsweise sei Dank. “Google speichert viele Webseiten in seinem Cache, um für Sie ein Backup vorzuhalten, für den Fall, dass der Server der Seite zeitweise nicht erreichbar ist”. Auch wenn Seiten schon lange aus dem Netzt entfernt wurden, können Inhalte noch im Google Cache auftauchen. Archive.org speichert ebefalls Inhalte von Websiten. Im Jahre 2006 waren es zwei Petabytes Daten und 85 Milliarden Seiten. Sie sind noch jahrelang für jeden ersichtlich. Kleines Beispiel gefälligst? Inhalte werden aber natürlich auch von anderen Usern, die zitieren und kopieren ohne gross an Urheberrechte zu denken, verbreitet. Web 2.0 machts halt ganz einfach für jedermann möglich. Dies kann weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen. Bereits heute nutzen viele Personalverantwortliche mittels Google-Suche und anderen Web 2.0 Sites nach den Job-Bewerbern. Deshalb gilt der Slogan auch für dich “think before you post”! |