FEBE

Arbeitet man an zwei verschiedenen Rechnern ist es recht mühsam die Einstellungen der Browser einheitlich zu haben. Man muss immer alle Firefox-Extensions (XPI) und die anderen Einstellungen bei beiden Browser installiert und identisch eingestellt haben. Es gibt dazu eine einfache Lösung: FEBE (Firefox Environment Backup Extension). Diese Erweiterung eignet sich optimal in der Synchronisation des Heim- und Arbeitsplatzbrowsers. Neben der Speicherung der XPIs ist es auch möglich Themes, Bookmarks, Einstellungen, Passwörter und Cookies zu sichern und am anderen Rechner wieder einzulesen.

Im gleichen Atemzug möchte ich noch den CLEO (Compact Library Extension Organizer) erwähnen. Mit dieser Extension lassen sich mehrere XPI Dateien (welche zum Beispiel eben FEBE erzeugt hat) in eine einzige installierbare Datei verpacken. Dieses File kann ganz einfach per USB-Stick von PC zu PC transportiert oder per E-Mail verschickt werden.

foxytunes

Nach in der schnellebigen Softwareindustrie langen fünf (5!) Jahren kommt in der nächsten Woche endlich eine neue Version - die siebte - des Browsers vom Microsoft Konzerns auf den Markt. Diese wird am 1. November mittels eines automatischen Updates auf den Rechner installiert.

Da fragt man sich zwangsläufig wer denn eigentlich heutzutags noch den mächtig in die Jahre gekommenen Internet Explorer nutzt? Man könnte meinen nur noch Leute die von seniler Bettflucht geplagt sind und mit Computern sowieso nichts am Hut haben. Doch weit gefehlt. Laut Marktforscher NetApplications nutzen weltweit rund 82 Prozent der Leute die im Internet unterwegs sind den IE. Den alternativ Browser Firefox hingegen “lediglich” 12.5 %. An dritter Stelle rangiert der Macintosh Browser Safari mit 3.5 Prozentpunkten. Laut XiTi Monitor, einer französischen Internet Mess- & Analysefirma, nutzen jedoch europaweit Rund 20 % den Firefox. Spitzenführer ist Slowenien mit circa 40 Prozent. In Amerika sind es prozentual betrachtet ungefähr halbsoviele Nutzer wie in Europa, nämlich etwas mehr als 10 %.

foxytunes

Was soll denn nun im Gegensatz zur Version 6 so anders und vor allem besser sein?

  • Einerseits ist die Bedienoberfläche überarbeitet worden. Beispielsweise ist jetzt das Tabbed Browsing möglich.
  • Ein Eingabefeld neben der Adressleiste ermöglicht nun das schnelle Suchen im Web.
  • Das Abonnieren von RSS-Nachrichten möglich.
  • Die schwerwiegendsten Fehler bei der CSS-Unterstützung wurden korrigiert. Den Acid2-Test wird er trotzdem nicht bestehen.
  • Künftig ist die umstandslose Anzeige von halbtransparenten PNG-Grafiken möglich.
  • Einen Schwerpunkt setzt Microsoft jedoch vor allem auf die Sicherheit. Die Vorab-Versionen demonstrieren dies unter anderem durch einen Phishing-Filter und Möglichkeit der Ausführung des Internet Explorers mit eingeschränkten Zugriffsrechten.

Zukünftig soll jährlich eine neue Browserversion veröffentlich werden. Na, da sind wir mal alle gespannt.

Torpark

Der Freeware-Browser Torpark entstand aus dem Portable-Firefox-Projekt. Der Anwender surft dabei anonym per Tor-Netzwerk im Internet. Torpark kann ohne Installation nach dem Download direkt auf der Arbeitsstation gestartet werden. Im Gegensatz zu den geläufigen Browsern speichert Torpark keine Daten lokal ab und hinterlässt auch keine Registryeinträge oder sonstige lästige temporäre Spuren. Dank einem zwischengeschalteten Tor-Proxy, über welchen alle Internetverbindungen laufen, wird auch die History des Surfers nicht sichtbar. Alle Verbindungen werden anonymisiert und somit ist die Herkunft des Users für niemanden ersichtlich. Ein Nachteil dieser Methode ist jedoch, dass die Verbindung langsamer ist als beim herkömmlichen Surfen.
Das Sicherheitskonzept von Tor (The Onion Router) entwickelte übrigens ursprünglich die US-Navy. Ein Hoch auf das US-Militär!

Wem nicht ganz klar geworden ist, wie Tor funktioniert, oder wer einfach mehr über das Projekt erfahren möchte, kann gerne auf der offiziellen Website von Tor weitere Informationen nachlesen.

dropping knowledge

Am 9. September 2006 sassen 112 international renommierte Aktivisten, Wissenschaftler und Künstler aus aller Welt in Berlin am Bebelplatz, wo zur Nazizeit tausende von Bücher verbrannt wurden, um einen grossen runden Tisch zusammen. Zuvor wurden via Internet die drängensten Fragen der Menschheit von Leuten auf der ganzen Welt gesammelt. Aus diesen wurden daraufhin 100 wichtige globale Fragen aus verschiedenen Themen ausselektioniert.

Fragen wie:

  • Why has a big company like Allianz no sozial responsibility and fire 10.000 workers in Germany even they have big profit?
  • How rich would everyone be, if we distributed everything equally?
  • Is there an ecological limit to economic growth?
  • What is God`s religion?

zu Themen wie

  • Health & Nature
  • Gender issues
  • Education
  • Environment

wurden gestellt.

dropping knowledge

An oben erwähntem Tag wurde jede einzelne diese ausgewählten Fragen von jeder einzelnen anwesenden Person innerhalb von drei Minuten beantwortet. Die Antworten der Teilnehmers wurden daraufhin während der Gesprächsrunde gefilmt. Insgesammt kam so rund 600 Stunden Videomaterial zusammen.

Die Initiative will einen globalen Dialog initiieren, im Zuge dessen die wichtigsten Themen, Fragen und Probleme unserer Zeit diskutiert und mögliche Lösungen generiert werden sollen. Jeder darf Fragen, Meinungen und Lösungsvorschläge beisteuern und selbstverständlich mitdiskutieren.

dropping knowledge

Nun werden all die Antworten auf die Website http://www.droppingknowledge.org/ hochgeladen und zur Verfügung gestellt. Das Material wird unter Creative Commons Lizenz gestellt.

Mittels einer neuartigen von der DFKI entwickelten Suchmaschine welche Elemente von Social Software (Web 2.0) und des Semantic Web vereint, kann man die Website bzw. die globale, interaktive Bibliothek durchsuchen.

Schau auch du vorbei und mache mit.

/Edit: Vielleicht noch ‘n ganz netter Link von MacNews.de.

CCC

Nundenn, ich möchte euch einen weiteren Podcast welchen ich liebendgerne höre, vorstellen:
Chaosradio heisst das gute Teil. Chaosradio ist eine monatlich ausgestrahlte dreistündige Live Radioshow des Chaos Computer Clubs. In der Sendung, welche jeweils am letzten Mittwoch des Monats ausgestrahlt wird, werden Themen der aktuellen Technologie und Gesellschaft aufgegriffen. Die Show wird seit 1995 im Rahmen der Hörer-Talk Sendung Blue Moon auf Fritz gesendet. Die Chaosradiosendung kann man via Satellit oder Internet als Stream live verfolgen oder als Podcast abonnieren und später nachhören.

Eine Ergänzung zur monatlichen Sendung ist ein weiterer Podcast vom CCC namens Chaosradio Express. Der zeitliche Umfang dieser Show ist um einiges kürzer als das der Muttersendung und beträgt meist eine halbe bis eine ganze Stunde. Dieser Podcast erscheint in unregelmässigen Abständen. Meist aber wöchentlich. Moderator ist Tim Pritlove.

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